Das Folgende ist ein Auszug aus dem Tagebuch von Kyle Hyde, der Hauptfigur aus Hotel Dusk: Room 215 für den Nintendo DS. Bitte nimm zur Kenntnis, dass wir nicht alle Ansichten Mr. Hydes teilen. Wir nehmen dennoch an, dass dir seine Worte auf die eine oder andere Weise Nutzen bringen können.
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28. Dezember 1979
Von dem Moment an, als ich die Türschwelle übertrat, wusste ich dass das hier kein gewöhnlicher Job wird. Normalerweise lege ich mich immer nochmal hin, bevor ich meine Arbeit erledige. Aber hier habe ich einfach zu viele Leute getroffen, die mich nicht alleine lassen wollten. Und irgendwie habe ich sogar das Gefühl, dass mich das hier zu Bradley führen wird...
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Das Hotel Dusk gehört dem alten Dunning Smith. Der Bursche hat mir alles über Zimmer 215 erzählt. Ich bin aber nicht ganz sicher, was ich von diesem Seemannsgarn halten soll. Dunning mag ein sturer Hinterwäldler sein, aber er ist nicht blöd. Er ist ein dickköpfiger alter Mann, der Polizisten, Ganoven und Ärger nicht ausstehen kann. Das Beste ist wohl, Begegnungen mit ihm zu vermeiden so gut es geht.
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Rosa nicht über den Weg zu laufen, ist da schon schwieriger. Sie rennt ständig herum und putzt. Sie redet gern und viel, was ziemlich nützlich sein könnte, so lange ich ihr nicht dumm komme. Es scheint, als wäre ihr Herz genau so groß wie ihr Mundwerk, aber ich bin wohl kaum jemand, der sich auf Menschenkenntnis versteht. Wer weiß, was sie verheimlicht?!
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Und was soll ich bloß von Louis halten? Ich hab schon viele beschränkte Leute getroffen, aber so etwas... Meine Erfahrung sagt mir, dass man ihm nicht trauen kann. Er beunruhigt mich aber auch nicht. Ich muss einfach herausfinden, wo er steht.
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Und dann ist da noch Mila. Leider ist mein Gedächtnis begrenzt, was nicht unbedingt hilfreich ist, wenn man ein Rätsel lösen will. Aber ich schwöre, ich habe den Namen schon mal irgendwo gehört. Wenn ich sie nur dazu bringen könnte, mir zu vertrauen...
Bald wird es Nacht und ich kann nicht behaupten, dass mich das beruhigt. Die Dunkelheit ist ein Deckmantel, unter dem das Schlechte im Menschen zum Ausbruch kommt. Neid, Zweifel, Kummer... All das gewinnt nachts die Oberhand. Das geht auch an mir nicht spurlos vorüber.
Es ist jetzt drei Jahre her, dass ich Brian Bradley erschossen habe. Er war mein Partner - und ein guter Freund. Seit damals ist mein Kopf voller Fragen. Vielleicht finde ich die Antworten darauf hier in Hotel Dusk. |
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