Hinter der unschuldigen Fassade von Tetris lauert ein Spiel, das auf
komplexen mathematischen Gesetzen beruht. Hier eine kurze Einführung in
die Regeln: |
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Jedes einzelne Tetris-Teilchen heißt Tetramino (abgeleitet vom
griechischen Wort "tetra", das "vier" bedeutet) und besteht aus vier
kleineren Vierecken. Insgesamt gibt es sieben Tetramino-Arten.
Welcher
Art die herabfallenden tetriminos sind, wird nach dem Zufallsprinzip
entschieden. Der Spieler muss die Teilchen drehen und so ineinander
fügen, dass eine horizontale Linie entsteht, welche danach vom
Bildschirm verschwindet. Wenn es dir nicht gelingt, Reihen vom
Bildschirm zu verbannen, türmen sich die Blöcke auf. Sollten sie den
ganzen Bildschirm ausfüllen, ist das Spiel zu Ende.
Für das
Räumen einer Linie bekommst du Punkte. Schaffst du es, zwei oder drei
Linien vom Bildschirm zu entfernen, ist die Punktzahl höher. Dein Ziel
sollte es jedoch sein, vier Linien gleichzeitig (ein "Tetris")
abzuräumen, dafür bekommst du nämlich die höchste Punktzahl.
Du kannst aber ein "Tetris" nur aus den langen "I"-förmigen
Teilchen erstellen, indem du sie so platzierst, dass eine vertikale
Lücke übrig bleibt. Versierte Spieler planen voraus und werfen einen
Blick auf das "Nächstes"-Fenster, welches die nachfolgenden tetriminos
anzeigt.
Bonuspunkte kannst du einheimsen, indem du auf dem Steuerkreuz nach
unten drückst, um den Fall eines Teilchens zu beschleunigen. Das ist zu
Beginn, wenn das Spiel noch relativ langsam läuft, ziemlich einfach.
Doch in fortgeschrittenen Leveln fallen die tetriminos wesentlich
schneller herab und sind schwieriger in die richtige Position zu
bringen.
Die einzigartige mathematische Struktur von Tetris hat einige kluge
Köpfe zum Grübeln animiert, ob man Tetris theoretisch ewig spielen
kann. Die Tatsache, dass die Blöcke nach dem Zufallsprinzip auftauchen,
hat allerdings zur Folge, dass der Spieler in jedem Fall verliert, egal
wie schnell seine Finger auch sein mögen! |
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