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Toshio Iwai ist einer der
innovativsten Künstler unserer Zeit. Electroplankton für den Nintendo
DS ist die neueste einer langen Liste innovativer Medien-Kreationen,
die Iwai in seiner Schaffenszeit von drei Jahrzenten produziert hat.
Iwai, der 1962 in der Region Aichi in Japan geboren wurde, war
schon immer an einer Verbindung von Technik und Kunst interessiert. Er
begann seine Karriere mit Film- und Video-Projekten, ehe er 1986 das
Potenzial von Videospielen entdeckte und ein Musik-Spiel für Nintendos
erstes System, das NES, entwickelte.
Nach seinem Abschluss an der Universität von Tsukuba/Japan, nahm
Iwa am "Artist in Residence"-Programm des Museums "Exploratorium" in
San Francisco teil. Dort kreierte er zwei Kunstwerke, die nun Teil
einer permanenten Ausstellung sind: "Well of Lights" und "Music
Insects". Beide Exponate kombinieren Computer-Grafik mit menschlicher
Interaktion zu einem Konzept, das Iwai "visuelle Musik" nennt.
In
den neunziger Jahren kam Iwai zu weiteren Ausstellungen in Galerien auf
der ganzen Welt. Er hat sein Heimatland Japan auf einigen renommierten
Veranstaltungen vertreten, z. B. auf der Expo 1992 in Sevilla, auf dem
EU-Japan-Fest 1993 in Antwerpen und im Skulpturengarten beim G7-Gipfel
in Lyon.
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1997 wurde Iwai in Linz für seine
Kooperation mit dem berühmten japanischen Komponisten Ryuichi Sakamoto
mit dem Prix Ars Electronica für Interaktive Kunst ausgezeichnet.
Diesen Preis haben auch schon so renommierte Musiker wie Peter Gabriel,
Richard D. James (Aphex Twin) und der Musikvideo-Regisseur Chris
Cunningham in den Händen gehalten.
2005 wurde Electroplankton zum ersten
Mal auf der Videospiele-Messe E3 in Los Angeles vorgestellt. Dort
benutzte DJ David Hollands bei seiner Live-Performance ausschließlich
Iwais Kreation. Seitdem genießt Electroplankton unter Videospielern,
Musikern und allen, die an audiovisueller Kunst interessiert sind,
Kultstatus.
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