"Meine
jüngste Forschungsarbeit hat ergeben, dass Rechnen und lautes Vorlesen
effektive Methoden sein können, um das Gehirn zu trainieren. Die
Abbildungen unten zeigen die Durchblutung des Gehirns, gemessen mit
Hilfe der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT). Die roten und
gelben Regionen weisen auf die Teile des Gehirns hin, die aktiv sind,
wobei gelb für eine höhere Aktivität steht als rot.
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Beim Nachdenken Die linke Seite ist geringfügig aktiv, doch die rechte Seite ist vollkommen inaktiv.
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Beim Lösen schwieriger Rechenaufgaben Trotz der großen Anstrengung ist keine besonders hohe Aktivität des Gehirns sichtbar. |
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Beim schnellen Lösen einfacher Rechenaufgaben Versucht
man, einfache Aufgaben schnell zu lösen, zeigen viele Regionen der
linken und rechten Seite des Gehirns eine hohe Aktivität. |
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Beim lauten Vorlesen Je schneller der Text vorgelesen wird, desto mehr Aktivität wird erkennbar. |
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Wie du siehst, sind das schnelle Lösen einfacher Rechenaufgaben und das laute Vorlesen anscheinend sehr effektive Methoden, um das Gehirn zu trainieren.
Auf der Grundlage dieser Ergebnisse habe ich Gedächtnistests mit Kandidaten vom Grundschulalter bis hin zum Erwachsenenalter durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Tests zeigen einen Zuwachs der Gedächtnisleistung von 20 bis 30 Prozent, wenn man das Gedächtnis vor dem schnellen Rechnen oder lauten Vorlesen mit dem nachher vergleicht. Ferner habe ich Demenzpatienten sechs Monate lang zwei bis fünf Mal in der Woche einfache Rechenaufgaben lösen und Texte laut vorlesen lassen. Im Vergleich zu den Patienten, die an diesen Übungen nicht teilgenommen haben, konnte bei diesen Patienten festgestellt werden, dass die Aktivität der Stirnlappen, welche die kognitiven Funktionen beeinflussen kann, gesteigert werden konnte." |
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